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Tipps und Tricks

Tipp 1 - Windrichtung

Start und Landung müssen IMMER exakt gegen den Wind erfolgen. Tragschrauber sind extrem empfindlich gegen Seitenwind. Gerade bei der Landung, wo durch den verbleibenden Auftrieb der Rotorblätter das Modell beim Aufsetzen nur wenige Gramm wiegt, genügt schon die kleinste Brise und das Modell kippt um. Und das kostet fast immer neue Rotorblätter.
(Ich weiß wovon ich schreibe...)

Tipp 2 - Akku/Reststrom

Nie den Akku leer fliegen. Autorotationslandungen sind zwar mit dem Tragschrauber kein wirkliches Problem, allerdings kommt der durchschnittliche Pilot bei der Koordination der einzelnen Flugphasen innerhalb ein paar Sekunden gehörig ins Schwitzen.
Woher kommt der Wind, wo ist das Gelände eben und wann muss ich am Höhenruder ziehen, damit das Modell weder zu schnell noch zu langsam ausschwebt?
Diese Fragen lassen einen bei genügend Reststrom ziemlich kalt, da hier ein Durchstarten auch in ein paar Zentimetern Höhe noch möglich ist.

Tipp 3 - Rotorblätter schützen

Die Rotorblätter halten wesentlich länger, wenn man die Enden mit schmalem (20 mm) Strapping Tape, einem glasfaserverstärktem Klebeband (längsverstärkt mit GfK-Fäden), umwickelt. Auch die Vorder- und Hinterkanten haben ich in Längsrichtung mit einem Streifen verstärkt. Sollte der Tragschrauber bei der Landung umkippen, so sind die Blätter viel besser geschützt. Und die aerodynamischen Nachteile die diese “Behandlung” mit sich bringt, kann man wegen der geringen Drehzahl getrost vergessen.

Tipp 4 - Schwerpunkt

Der vom Hersteller vorgegebene Schwerpunkt sollte bei den ersten Flügen genauestens eingehalten werden. Tragschrauber reagieren, anders als teilweise Fächenflieger, äußerst empfindlich auf einen falsch eingestellten Schwerpunkt und werden unlenkbar. Der vorgegebene SP vom Rainbow von 15 mm vor dem Pylon ist richtig, der Hinweis, dass der Tragschrauber beim Halten am Rotorkopf waggrecht auspendeln soll ist falsch!

Tipp 5 - Hand- und Bodenstart

Der Start stellt für viele Anfänger ein Problem dar und führt immer wieder zu Abstürzen. Dabei geht alles sehr einfach (am Beispiel des Rainbow):

Beim Handstart wird das Modell exakt gegen den Wind gehalten und um 90 Grad nach hinten gekippt. Die Rotorebene steht nun senkrecht wie bei einer “Windmühle”. Nun mit einer Hand den Rotor anwerfen (auf die richtige Drehrichtung achten) und ein paar flotte Schritte gegen den Wind gehen. Es muss nun das für Tragschrauber typische Rotorgeräusch zu hören sein. Jetzt das Modell wieder in die Waagrechte bringen und den Motor starten. Dreiviertel Gas reicht bei ausreichender Rotation vollkommen aus. Hat man alles richtig gemacht, zieht sich der Tragschrauber von selbst in die Höhe.
Wichtig: Bei zu langsamer Rotorgeschwindigkeit schmiert das Modell unweigerlich sofort zu Seite ab. Lieber den Start mehrmals abbrechen und wiederholen. Der Gedanke an “wird schon gutgehen...” wird zu 99 Prozent mit dem Kauf neuer Blätter und mehr bestraft.

Um das typische Rotorgeräusch erstmal hören zu können, nimmt man das Modell oder auch nur den Pylon mit dem montierten Rotorkopf und hält den Rotor senkrecht gegen den Wind. Bei ausreichender Windstärke stell sich ein “Wuub, wuub, wuub”-Geräusch nach ein paar Sekunden ein. Dieses Geräusch ist übrigens bei allen Rotorgrößen gleich. Bei kleineren Rotoren ist es schneller und leiser, bei größeren langsamer und lauter...

Der Bodenstart erfolgt natürlich auch gegen den Wind. Mit einer Hand den Rotor anwerfen (auf die richtige Drehrichtung achten) und den Motor starten. Der Rotor wird beim Start nach rechts gekippt, bis man genügend Geschwindigkeit aufgebaut hat. Dann langsam den Rotor in die Horizontale bringen und Höhe geben. Wenn der Rotor nicht nach rechts gekippt wird, fällt der Rainbow auf die linke Seite.
Der Grund: Beim Beschleunigen entwickelt das vorlaufende Blatt durch die Anströmung von vorne mehr Auftrieb als das zurücklaufende Blatt und hebt deshalb zuerst das Modell auf der rechten Seite an.

Tipp 6

Hier steht bald ein neuer Tipp...

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