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Rotorshape

RS_01

Mit dem Rotorshape kam mein zweiter Tragschrauber ins Haus. Das Modell ist schnell und sehr wendig und darf wegen seiner kleinen Größe nie aus den Augen gelassen werden. Bei Entfernungen über 40 bis 50 Metern ist eine eindeutige Lageerkennung nicht mehr möglich. Für Bodenstarts ist wegen der kleinen Räder eine feste Piste nötig. Und der Rotorshape braucht für den Start Wind. Wenn andere Flieger den Flugbetrieb einstellen, dann ist der Rotorshape in seinem Element.

Die Roll- und Nicksteuerung erfolgt am Rotorkopf, dass Heckleitwerk dient nur der Richtungsstabilität. Die Rotorblätter haben Balsa-Abscherstifte, die ich aber durch Zahnstocher ersetzt habe. Diese geben den nötigen Halt, brechen aber bei Bodenkontakt sofort. Bei rund dreißig Landungen im Gras ist es mir nur einmal gelungen, ein Umkippen zu verhindern - dem starken Gegenwind sei Dank! Trotzdem haben die Blätter keine Schramme. Große Slowfly-Räder haben eine leichte Besserung auf der Wiese gebracht, außerdem passen sie meiner Meinung optisch gut zum Gesamtbild.

Wer nach dem Öffnen des Baukastens die Einzeleile zum ersten Mal in der Hand hat, wird über den filigranen Aufbau des Rumpfkörpers verwundert sein. Auf diversen Internetseiten sind Verstärkungsvorschläge mit Leisten usw. zu lesen. Braucht man aber nicht. Wenn man sich an die Anleitung hält und die Teile vor dem Kleben richtig anschleift, dann hält die Verklebung mit CA-Kleber bombenfest. Selbst ein Einschlag nach einem vermurksten Looping auf einem Feld aus ca. zwanzig Metern Höhe konnte dem Rumpf (und den Blättern!) nichts anhaben. Lediglich das Depron-Leitwerk war eingerissen.

Unter dem Rumpf ist ein LED-Scheinwerfer angebracht (Bild siehe Technikseite). Er verbessert die Sichtbarkeit des Tragschraubers in der Dämmerung oder bei bewölktem Himmel enorm, nur bei Sonnenschein spiegelt der Reflektor zu stark das Sonnenlicht wider.


Technische Daten

Länge: 550 mm
Rotordurchmesser: 680 mm
Abfluggewicht: 356 g
Motor: "Chinaklingel"
Propeller: APC 7x4“

Hier gehts zu den Bildern
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