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Portrait Jochen Köster aka JochenK

JochenK-mit-Mini--und-Micromum

Hans-Joachim Köster, Ingenieur aus Heidelberg, bekam seine erste Fernsteuerung (das sogenannte Grundig Kofferradio) zur Konfirmation. Das erste Modell: Topsy von Graupner. Es flog - aber leider weg. Dann kamen erst einmal Schiffe. Ende der 60er Jahre gab es was ganz Tolles zu kaufen: "Mini2" von Multiplex, proportional, Empfänger und Servos nur unglaubliche 40g! Wenn man statt der 4 Mignonzellen 4 Zellen mit der halben Größe benutzte und den Glühkopf vom BabeBee gegen den vom TeeDee tauschte, so konnte man damit den Delta Gnom von F.W. Wüllner fliegen!

Das Ingenieursstudium war ohne große modellbauerische Aktivitäten und das blieb auch während der Familiengründung so. Als schließlich die Kinder aus dem Gröbsten 'raus waren, kam die Erinnerung zurück, dass da früher doch noch was war.

Mit Verbrennern wurde zunächst wieder mit dem Fliegen begonnen, dann der Umstieg auf Elektroflug. Mit Speed 600 und 1,2 Ah Sanyo - der reine Wahnsinn! Durch James Bonds "Little Nellie" inspiriert, unternahm Jochen Köster erste Vesuche mit Tragschraubern, die aber nur zu einem Kratzer im Autodach führten. So machte er lieber mit dem Elektroflug weiter, bis schließlich die bürstenlosen Motoren und auch bessere Akkus auf den Markt kamen. Plötzlich sah die Welt richtig gut aus. Seine letzten Elektroflieger, Graupners Volksplane Duo - mit sehr stark modifiziertem Rumpf - und Sukhoij SU 26, besitzt er immer noch. Durch Umrüstung auf Lipos 3s2p (2p wegen des Gewichtes) ging der Volksplane senkrecht, die SU 26 wartet noch heute auf die Umrüstung.

Ende 2003 zog sich Jochen Köster vorzeitig aus dem Berufsleben zurück und die alte Idee mit den Tragschraubern wurde wieder aktuell. Zuerst baute er den Tragschrauber von Karel Pustka nach, der aber leider nicht flog. Dann Mickey Nowells G3P0, der nur dann flog, wenn er ihn nicht steuerte. Nach rund 60 bis 70 Abstürzen, über ein dreiviertel Jahr verteilt, kamen wieder Versuche mit dem Autogyro von Pustka. Seine Drohung "Flieg oder Mülltonne!" musste Eindruck gemacht haben, denn das Ding flog. Wegen häufiger Rotoreinschläge in das Heckrohr wurde das Modell zum Pusher umkonstruiert, dem Minimum v1. Danach folgte die Entwicklung eines kleinen Pushers (Micromum) für die Halle und die Erkenntnis, dass es fast unmöglich ist, so ein Ding auf so engem Raum zu fliegen. Anschließend wurde der Micromum bis zu den heutigen Versionen v6 (Dreiblatt) und v8 (Zweiblatt) weiterentwickelt. Schließlich bekam auch der Minimum einen Umbau und erhielt folglich den Zusatz v2.

Zur Zeit ist der Minimum v4 mit Zweiblatt-Rotor fertiggestellt und der Micromum V10 mit "teetering head" (wieder einmal) in Planung.

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